A3 - The Great Escape

Da ist es! Das erste surreale Bild. Christian Schloe ist ohne Zweifel ein Meister darin, augenscheinlich unterschiedliche Dinge zu etwas Neuem zu verbinden, als wäre es ganz normal. So auch in seinem Werk „The Great Escape“, das nach mehrmaligem Betrachten immer wieder neue Sachen offenbart. Zu Beginn des Stücks habe ich versucht, mich auf den „Escape" zu konzentrieren und durch den ersten Lauf die Leiter einzufangen. Der zweite Lauf entspricht dem Weg durch den Baum, durch die Wolke hoch auf die „Baumkrone“, der dann zum dritten Lauf führt, der (musikalisch) am tiefsten ist. Der Bruch gegen Ende des Stücks, in dem nur noch das Una Corda erklingt, soll für mich das Gefühl desjenigen klarmachen, der oben auf dem Baum steht. Etwas verträumtes, vielleicht auch trauriges oder resignierendes, denn schließlich flüchtet er ja auch mehr oder weniger auf diesen Baum. 


There it is, the first surreal painting! Christian Schloe is without a doubt a master of combining different things to something new, that then seem like they are completely normal. His work „The Great Escape“ functions in the exact same way and reveals new details after looking at it again and again. At the beginning of the piece I tried to focus on the „escape“-aspect and capturing the ladder that leans on the tree. The second run more or less climbs up this tree/cloud-symbiosis, leading to the third run that is (musically speaking) the most deep one. The break towards the end featuring only the Una Corda symbolizes the feeling of the person standing upon this surreal tree. Something dreamy, maybe even something sad or resigning, because ultimately, this person is more or less escaping on this tree.